Unabhängig vom wissenschaftlichen Ergebnis haben sich in den letzten Monaten immer mehr Hinweise von Verwendern auf die Cholesterin-Spiegel senkende Wirkung ergeben.
Zwei Aspekte dabei sind die hohen Gehalte an hochwertigen Aminosäuren und der hohe Chlorophyllgehalt im Weizengras.
Aminosäuren/Eiweiß:
Alle körpernotwendigen Eiweiße und mehr kommen in Weizengras in hohen Mengen vor. Im Weizengras wirken die Proteine ergänzend zusammen.
Im Getreidegras kommen ca 25% Eiweiß vor. Das ist wesentlich mehr als in Eiern oder Fleisch mit max 16%. Getreidegras hat von allen verfügbaren Gräsern den höchsten Eiweißanteil.
Es genügt nicht, daß ein Lebensmittel einen hohen Anteil Eiweiß enthält, es muß auch bioverfügbar sein. Die Bodybuilder wissen das genau. Eiweiß aus Getreidegras ist sehr viel leichter zu verstoffwechseln als Fleisch.
Bei der Auswahl von Eiweißen - wichtig für Sportler mit höherem Bedarf - sollte man aber nicht nur die biologische Wertigkeit achten, sondern auch bedenken, daß mit tierischem Nahrungseiweiß gleichzeitig eine große Menge unerwünschter Begleitstoffe aufgenommen werden, nämlich Purine, Cholesterin und Fette. Purine im Fleisch liefern im Stoffwechsel als Endprodukt Harnsäure, die sich in den Nieren, Gelenken und Sehnen ablagern kann, so daß es zu Nierensteinen, Gicht und erhöhter Verletzungsanfälligkeit kommen kann.
Im Gegensatz zu reinen Eiweißpräparaten hat Getreidegras auch bei hoher Dosis keine negativen Wirkungen auf die Nieren oder andere sogenannte Nebenwirkungen. Pflanzliches Eiweiß hat eine bessere Bioverfügbarkeit, ist aber zusätzlich nahezu frei von Abbauprodukten, die entgiftet werden müßten.
Chlorophyll: Chlorphyll ist die Substanz, die den Pflanzen ihre grüne Farbe gibt. Es hat die Kraft, die Sonnenenergie für uns verfügbar zu machen. Letzten Endes beruht alles Leben auf der Welt auf Chlorophyll.
Die in Getreidegras enthaltenen Substanzen sind essentiell für den Aufbau und das Funktionieren der einzelnen Bestandteile des gesunden Blutes. Das Blutpigment Häm und Chlorophyll sind sich sehr ähnlich.
Die Bildung von Häm bei Tieren läuft praktisch in gleicher Weise ab, wie die Bildung von Chlorophyll in Pflanzen.
Viele Untersuchungen belegen diverse gesundheitliche Auswirkungen von Chlorophyll - evtl. ergibt die neue Studie dazu einen weiteren wichtigen Hinweis.