Vitamine sorgen für Fitness und Wohlbefinden und können auch Herz-Kreislauferkrankungen in Schach halten. Eine herausragende Stellung nimmt hier die Folsäure ein. Folsäure gehört zur Familie der wasserlöslichen B-Vitamine und ist am Stoffwechsel der Nerven und wichtiger Aminosäuren beteiligt.
Grüne Blattgemüse, Vollkornerzeugnisse, Rote Beete oder Rinderleber, die besonders reich an Folsäure ist, werden immer seltener verzehrt, deshalb ist ein Mangel an Folsäure nicht von der Hand zu weisen. Um diesen Mangel auszugleichen, empfiehlt die deutsche Gesellschaft für Ernährung, die Folatzufuhr aufzustocken. Und hierbei kommt hochwertigen Nahrungsergänzungsmitteln eine besondere Aufgabe zu.
Die Empfehlung der DGE ist durchaus sinnvoll, denn zahlreiche Ergebnisse zeigten, dass Folsäure eine besondere Rolle bei der Beseitigung eines Stoffes spielt, der maßgeblich an Gefäßleiden mitwirkt, dem Homocystein.
Dieses körpereigene Stoffwechselprodukt "Homocystein" kann Herz und Gefäßen schweren Schaden zufügen. Homocystein gilt heute als eigenständiger Risikofaktor für Arteriosklerose, Herzinfarkt und Schlaganfall. Daher hat es eine mindestens ebenso negative Bedeutung wie hohe Cholesterinwerte, Bluthochdruck, Übergewicht, Diabetes mellitus oder Zigarettenrauchen. Homocystein schädigt die Zellen der inneren Gefäßschichten und fördert die Bildung von Blutgerinnseln, die den Blutstrom blockieren.
Bei ausreichender Versorgung des Organismus mit Folsäure vermag das Vitamin, dem Herz- und Gefäßfeind entgegenzuwirken und den Homocystein-Spiegel im Blutplasma zu senken. Ein Überschuss an Homocystein wird sehr oft nach dem 50. Lebensjahr beobachtet. Aber auch bei Jüngeren, besonders bei Frauen in der Schwangerschaft oder wenn sie die "Pille" einnehmen, treten Folsäure Mangelerscheinungen auf.
gekürzt und geändert aus Klosterfrau Newsletter 25.7.07
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