Bei Getreideprodukten gibt es seit Jahrzehnten einen leichten Rückgang im Verzehr. Allerdings ist in den letzten Jahren bedingt durch verzehrsfertige `Ready-to-eat-Produkte´ eine leichte Zunahme im Verzehr dieser Produkte (Brötchen, bestimmte Brote, Nudeln) festzustellen.
Generell ist der Konsum von Getreide und Kartoffeln gekoppelt mit der Aufnahme von Ballaststoffen und Polysacchariden. Beide Produkte sind als positiv für die Ernährung zu bewerten.
Eine Abnahme im Verzehr von Getreide kann zu einer Unterversorgung mit B-Vitaminen und Ballaststoffen führen. Ebenfalls positiv zu bewerten sind die Ballaststoffe, weil eine hohe Ballaststoffzufuhr sättigt und damit eine übermäßige Energiezufuhr verhindern werden kann.
Ob die verzehrsfertigen Brötchen, die in Kiosken, Tankstellen, Bäckereien und anderen Outlet-Stores angeboten werden, wirklich positiv sind für die Gesamternährungssituation, muss sich noch zeigen. Oft werden Varianten an Mehlen verwendet (helle Brötchen, Toastbrote), die rel. geringe Ballaststoffgehalte aufweisen und so nicht wirklich zur Erhöhung der Ballaststoffe beitragen.
Allerdings sind diese Zwischenmahlzeiten für viele Berufstätige oft die einizige Mahlzeit, die sie tagsüber zu sich nehmen.
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