Glossar

 
 
Allgemeine Biologie
 
Spirulina ist eine Gattung der Cyanobakterien (früher als „Blaualgen“ bezeichnet). Teils werden 35 Arten unterschieden (zum Beispiel Spirulina platensis; Spirulina fusiformis; Spirulina maxima), es ist jedoch unklar, ob nicht diese 35 Arten möglicherweise doch alle derselben Art angehören, da Spirulina ihre Gestalt in Abhängigkeit vom Nährstoffgehalt und pH-Wert des Wassers ändert.

Als Nahrungsergänzungsmittel wird Spirulina platensis verwendet. Die getrockneten grünfarbigen Präparate zeigen eine nach Herkunft unterschiedliche Zusammensetzung:

Proteine 55-67 %
Kohlenhydrate 10-19%
Fette 7-15%
Mineralstoffe 5-9%

In den Proteinen sind alle essentiellen Aminosäuren enthalten. Daneben findet sich β-Karotin - eine Vorstufe des Vitamin A -, B-Vitamine, Vitamin E. Hohe Werte für Calcium, Eisen und Magnesium wurden gefunden.

Die Anwendung von Spirulina-Präparaten senkt möglicherweise die Cholesterin-Konzentration im Blut.

Im Unterschied zu Meeresalgen enthält Spirulina als Süßwasser-Cyanobakterie kein Iod. Spirulina ist in Deutschland wie auch die Süßwasseralge Chlorella in Form von Pulver oder Tabletten als Nahrungsergänzungsmittel erhältlich und wird in (Bio-)Lebensmitteln als nährstoffreiche Zutat verarbeitet (Nudeln, Fruchtriegel, Getränkepulver etc.).

Quelle: Wikipedia, gekürzt

Anmerkung:
Weizengras hat ganz ähnliche Nährstoffverhältnisse und Wirkungen wie Spirulina.
siehe auch: Weizengras
 
 
 
 
© Walter Mühle, Böhl-Iggelheim