Glossar

 
 
Allgemeine Biologie
 
Lutein ist ein in der Natur weit verbreitetes Xanthophyll. Hohe Gehalte werden in dunklen Blattgemüsen und in Getreidegras gefunden.

In der Macula des Auges kommen Lutein und Zeaxanthin als einzige Carotinoide vor.

Gewinnung und Darstellung [Bearbeiten]
Die Biosynthese des Luteins erfolgt aus α-Carotin. Diese Biosynthese wie auch die des α-Carotins erfolgt nur in Pflanzen.






















Verwendung
Lutein findet als Lebensmittelfarbstoff (E161b) sowie als Futtermittelzusatz Verwendung. Es wird außerdem als Wirkstoff in Arzneimitteln zur Behandlung der Macula-Degeneration (AMD) eingesetzt; die Wirkungsweise ist jedoch unklar. Neueste Forschungen haben nachgewiesen, dass die Gabe von Lutein auch noch im hohen Alter Maculadegeneration vorbeugen und abmildern kann.

Biologische Bedeutung
Lutein ist Bestandteil der Lichtsammelkomplexe in Chloroplasten. Dort erhöht es die Energieausbeute und entfaltet eine protektive Wirkung. Es dient des Weiteren als Lockfarbe in Blütenblättern und Früchten. Beim Menschen spielt Lutein (im Zusammenspiel mit Zeaxanthin) eine essenzielle Rolle beim Sehen.

Aus Wikipedia, gekürzt

 
 
 
 
© Walter Mühle, Böhl-Iggelheim